Schlammschlacht am Sonnenberg

Bei frühlingshaften Temperaturen von 15°C startete am Samstag, den 6.11. das Parchimer Querfeldeinrennen. Der Start war für Konrad und Patrick um 10:30 Uhr. Die Strecke war zwar nur 1,3 km lang. Sie hatte es aber in sich. Durch den starken Regen in der Nacht zuvor war der Waldboden aufgeweicht und besonders in den Kurven wurde es sehr rutschig.
Der Start zu den sechs Runden erfolgte auf einem Plattenweg bergauf. Hier machten die Fahrer mit den Crossrädern gleich Tempo, aber in der ersten Kurve lauerte gleich eine Schlammpackung. Der Waldweg gab stark nach und man musste aufpassen, dass man nicht wegrutschte. Dann wurde die Strecke kurz trocken und die Bodenhaftung war wieder da. Es folgte aber die nächste Abfahrt mit einer 180° Kurve. Hier stand das Wasser zum Teil noch und es wurde wieder sehr schlammig. Durch starke Spurrillen wurde dann noch das Hinterrad verschoben und die Fahrer mussten versuchen die Balance halten. Einige Fahrer konnten ihren Renner hier nicht mehr kontrollieren und machten einen unfreiwilligen Abgang über den Lenker. Nach dieser anspruchsvollen Kurve kam dann eine Trage- bzw. Schiebe-Passage über ein paar Wurzeln. Danach kam der Puls ein wenig zur Ruhe, denn eine kurze Abfahrt war angesagt. Hier musste man jedoch aufpassen durch die Fliehkräfte nicht in die Schlammspuren zu geraten. Hier konnte man sich in der ersten Runde orientieren und dann kannte man die Ideallinie. Dann folgte noch ein knackiger Anstieg bis kurz vor die Ziellinie. Der ließ den Puls wieder in die Höhe schnellen. Die kleinste Übersetzung war hier der beste Freund. Zum Glück war der Weg aber trocken. Dann kam die Zieldurchfahrt und man konnte wieder Tempo aufnehmen.
Die Crossfahrer dominierten eindeutig das Rennen. Zwei Fahrer haben sich nach zwei Runden deutlich abgesetzt. Sie hatten jedoch mit ihren dünnen Reifen in den schlammigen Kurven stärker zu kämpfen. Nach sechs Runden waren die Räder vom Schlamm bedeckt und gefühlt zwei Kilogramm schwerer, die Schaltung machte auch andauernd Geräusche.
So haben Konrad und Patrick das Rennen erfolgreich absolviert. Für Konrad war es der 7. Platz und Patrick Platz 5. Insgesamt war es ein schönes Rennen mit einer guten Strecke. Danke auch an Ingo für die Begleitung und Unterstützung.
Es hätten gern noch mehr Teilnehmer sein können. Bei den Kindern gab es ein relativ großes Starterfeld, nur bei den Erwachsenen waren teilweise nur 5 Fahrer in einem Rennen.
Nächste Woche steht dann noch das Querfeldeinrennen in Bad Doberan auf dem Plan. Mal schauen, ob wir dort auch mit dem Schlamm kämpfen müssen. Jetzt muss erstmal der Dreck runter vom Rad.

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