Ollaner Einzelzeitfahren (15.06.2014) – oder Materialschlacht „par excellence“

„Wo bist du denn hier gelandet“, dass waren meine ersten Gedanken als ich den parc ferme das erste mal sah. Da eine *Zeitfahrsichel (Wert über 5T Euro), da ein erster Verrückter, der sich bereits auf der Rolle warm machte. Nein, es war kein warmfahren, es war schon volle Ausbelastung, aus meiner Sicht. Sah der Kollege wahrscheinlich anders. Egal, bloß nicht beeindrucken lassen, von diesen *Übermännern, die man sonst nur auf Eurosport bewundern kann.

Diesmal war ich mittendrin und hochmotiviert, schließlich steht in 4 Wochen mein erster Trithlon an, da ist eine solche Gelegenheit hilfreich die Form unter Wettkampfbedingungen zu testen. Das geniale bei diesem Zeitfahren, man startet von einer Rampe, wie die Großen, muss bloß aufpassen, dass man nicht direkt auf die Fresse fliegt, zum einen beim Treppensteigen und zum anderen beim *Einschlag auf den Asphalt. Zum Glück beides nicht passiert. „Man hat das gepoltert“ dachte ich mir nur, „hoffentlich hat mein Rahmen jetzt noch seine ursprüngliche Form.“

Ich war um 10:18 Uhr dran, somit noch genug Zeit den Kreislauf hochzufahren und die Beine auf Betriebstemperatur zu bekommen. Gelang auch richtig gut. Das Race ging, dank des Rückwindes, super los. Die ersten 10 Kilometer liefen von allein. Ab Kilometer 11 ging dann nicht mehr viel, der Wind kam jetzt direkt von vorne, vielleicht waren es auch die Beine die nicht mehr wollten, sodass der leichte Wind zu einem Orkan wurde. Vielleicht lag es aber auch ein Kleinwenig am Material, denn schließlich spielte mein Rad doch in einer ganz anderen Liga. 😉 Nach gut 47 Minuten und *Brennen am Anschlag, kam dann endlich die Erlösung, das Ziel. 28 Kilometer mit gut 35 km/h im Schnitt standen dann auf meinem Gamrin. „Ah, ok“ dachte ich mir, „was du nicht alles kannst“. Schliesslich war da niemand der einen den Wind vom Leib hält, nur ICH und die die ZEIT und der WIND. Was ein Duell, Kampf der Titanen.

Den Blick auf die Ergebnisliste hab ich mir dann direkt gespart und bin gleich zum gemühtlichen Teil gewechselt, der Nachverpflegung. Kartoffelsalat und Grillwurst und Erdinger rundeten den super Vormittag ab. Ich komme wieder, ganz bestimmt, bei der super Orga und den netten Menschen.

Hier gehts zu den Ergebnissen und hier zu den Bildern.

 

 

pics powered bei Ollaner Radteam (Besten Dank dafür)

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